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Yoga - Artikel vom 4. April 2017

Atemübungen- in freier natur, wie auf diesem Bild zu sehen, blumenwiese

Aufatmen, eine kleine Atemübung zwischendurch

Atemübungen erleichtern das Leben.

Haben Sie heute schon einmal bewusst geatmet? Wenn Sie gerade vor Ihrem PC sitzen und den Anfang dieses Beitrages lesen, atmen Sie völlig unbewusst ein- und aus. Wir brauchen uns zum Glück keinen gesonderten Gedanken über diesen Vorgang „Atmung“ machen. Wir machen uns allerdings auch selten bewusst „wie“ wir atmen.

Sicher kennen Sie Momente und Situationen in Ihrem Leben,….. da stockt der Atem,…..bleibt schier die Luft weg,….oder holt tief Luft, um?              Mal wieder richtig Luft zu holen, durch zu atmen, sich kurz zu entspannen, neue Kraft tanken, das Gefühl von Lebendigkeit zu spüren.

Meist ist unser Atem recht unbeobachtet, strömt unbemerkt ein und wieder aus. Die Qualität der Atmung ist dabei ebenfalls ohne unser Zutun. Die körperlichen und geistigen Auswirkungen sind Folgen dieser Atemqualität. Wer sich gerade in einer stressigen Situation befindet atmet eindeutig anders als eine Person, die sich erleichtert über ein Ergebnis freut. Wenn wir uns eingeengt fühlen, fließt auch der Atem in sehr „verengten“ Räumen und wir könnten beobachten, dass der Atemfluss sehr oberflächlich stattfindet. Dagegen positive Eindrücke weiten scheinbar den gesamten Körper und die Luft verschafft sich Platz.

Wir atmen unbewusst durch Nase oder Mund, mehr im Brustraum oder Bauchraum und nutzen diese wunderbaren kostenlosen Räume viel zu wenig für unsere eigene Gesundheit. Erst wenn einmal die oberen Atemwege „verstopft“ sind, haben wir die Nase voll und möchten gerne wieder richtig durchatmen. Von der Nase über den Brustbereich bis tief in den Bauchraum möchten wir uns am liebsten „satt-atmen“.

Yoga nutzt Atemübungen – dieses „satt-atmen“ ganz gezielt und bewusst. Yoga und Atem sind untrennbar wie Atem und Leben. Wer atmet lebt.

Je tiefer wir atmen, um so mehr gefühlte Energie haben wir eingeatmet. Das liegt daran, dass unser ganzer Organismus bis in die kleinsten und feinsten Gefäße mit Sauerstoff versorgt, alle notwendigen körperlichen Reaktionen ungehindert vorgenommen werden können. Ohne intensiver auf die Funktionen einzugehen wissen wir instinktiv, dass unser Körper sich frischer, beweglicher und aktiver anfühlt, wenn alles reibungslos und ungehindert fließt.

Yoga bietet eine Vielzahl an Atemtechniken bzw Atemübungen an, um auf die Bedürfnisse unseres Körpers einzugehen. Nicht jeder braucht das gleiche, nicht jeder Tag ist gleich, doch einen frei fließenden Atem braucht jedes Lebewesen.

Es gibt unterschiedliche Atemräume zu entdecken, ihre Wirkung auf Körper und Geist zu erkunden, zu nutzen. Ein freier Geist braucht einen freien Raum in dem er ungehindert fließen kann. Geben Sie sich diese Freiheit und eröffnen Sie sich neue Räume.

Möglicherweise sind Sie und Ihr Atem jetzt beim lesen etwas ermüdet. Nehmen Sie sich kurz Zeit und atmen Sie mal richtig durch. Holen Sie durch die Nase tief Luft und gähnen Sie herzlich. Wiederholen Sie den Vorgang gerne öfter und versuchen Sie nachzuspüren was sich alles verändert, die Qualität des Atems, die Muskulatur, das Gefühl……

Wenn Sie möchten, nehmen Sie sich öfter am Tag bewusst eine Auszeit, holen sich frische Energie oder folgen Ihrem Yogaweg und informieren sich.

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