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- Artikel vom 3. April 2017

Stress führt zu seelischen und körperlichen Folgen bei übermäßiger Dauerbelastung. Druchbrechen Sie wie diese Blume die scheinbar aussichtslose Situation und finden Sie zu Ihrer inneren Ruhe und Gelassenheit.

Stress lass nach ……………

 

Stress ist allgegenwärtig, doch was ist darunter zu verstehen?

Natürlich hat nicht jedes Ereignis und jeder Stress Folgen. Doch hält eine stressauslösende Situation länger an, oder folgen viele stressauslösende Situationen aufeinander, kommt es zu langfristigen Auswirkungen, die gesundheitliche Folgen haben können. Diese möglichen Folgen sind u.a. Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, erhöhte Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhte Reizbarkeit etc.

Zu viel, paradoxerweise auch zu wenig „Stress“ kann die Türe zu vielen körperlichen und seelischen Erkrankungen  öffnen.

Früher, als wir alle noch in Höhlen wohnten, waren unwillkürliche Reaktionen des Organismus wichtig um unser Überleben zu sichern. Schließlich musste der Homo Sapiens blitzschnell reagieren, wenn der Säbelzahntiger vor dem Höhleneingang auftauchte. Auch heute ist es z.B. im Straßenverkehr überlebenswichtig, dass der Organismus schnell und deutlich auf plötzliche Ereignisse reagiert. Wer kennt das nicht….. man hätte beinahe die rote Ampel übersehen.

Ist so eine Situation vorüber, brauchen wir eine gewisse Zeit um uns von dem Ereignis zu erholen. Wir spüren, wie sich unser Körper allmählich von den Stressreaktionen oder -folgen (erhöhter Pulsschlag,feuchte Hände, muskuläre Anspannung etc) erholt. Diesen Vorgang nehmen wir meist nicht bewusst wahr. Leider meist ebenso wenig bewusst nehmen wir das „zu viel“ an stressauslösenden Situationen wahr.

Stellen wir uns einfach ein Wasserglas vor, in das stetig ein Tropfen fällt. Irgendwann ist es voll und der nächste Tropfen bringt das Glas zum Überlaufen.Das ist das „zu viel“ und man stellt überrascht Reaktionen an sich selber fest, die man so noch nicht kennt…weinen, schreien, resignieren, Aggressionen und vieles andere.

Die Tatsache, dass „Stress“ so  mannigfaltige Ausdrucksformen hat, macht es oft schwer, die eigentliche Ursache (den Auslöser) noch wirklich zu erkennen. Jeder empfindet stressauslösende Situationen oder Belastungen ganz individuell. Was für den einen noch kein Anlass für Stressempfinden ist, kann für den anderen eine schier unerträgliche Situation darstellen.

Viele Faktoren treffen aufeinander, um Stress als etwas scheinbar Unveränderliches zu fühlen oder zu sehen. Manchmal reicht die Empfindung von „zu lauten Geräuschen“ aus, um endgültig zu reagieren.

Unsere Welt enthält so viele Eindrücke, dass diese uns gelegentlich überfüllen und wir uns wie ein „Hamster im Laufrad“ vorkommen, der keine Möglichkeit mehr erkennt dem Laufrad „Stress“ zu entkommen.

Wir haben das Zähneputzen schon als Kind geübt und gelernt und denken nicht mehr darüber nach. Über Stress denken wir erst nach wenn wir bemerken, dass irgendetwas anders ist. Sei es, dass der Körper deutlicher auf sich aufmerksam macht, dass Reaktionen und Handlungen auffälliger werden, dass uns Freunde, Kollegen, die Familie sagen: „Du wirkst irgendwie sehr gestresst“.

Über unsere Reaktionen verwundert wissen wir nicht, weshalb wir so „dünnhäutig“ oder „explosiv“ sind. Die – verwirrende – Suche nach dem Ausweg ist kräftezehrend.

Nicht jeder gute Ratschlag hilft.

Mancher gutgemeinte Rat beschleunigt das Hamsterrad sogar noch.

Die Lösungen sind so individuell wie der Mensch selbst. Wer sich auf die Suche nach Lösungen macht, befindet sich bereits auf einem guten Weg. Herauszufinden was wirklich hilft sich selbst zu helfen und dabei stabile Ruhe und Entspannung in den Alltag zu integrieren, ist das Ziel.

Vielleicht kennen Sie das: Endlich ein paar Stunden für sich ganz alleine, so lange ersehnt und dann sitzt man völlig erschöpft und ohne große Freude auf dem Sofa und weiß nichts rechtes mit der Zeit anzufangen. Oder man sitzt kaum und dann fällt einem Dieses und Jenes ein, das noch schnell zu erledigen wäre, oder die plötzliche Ruhe macht einen ganz unruhig. Wer dann doch noch zur Ruhe findet, empfindet die Zeit als zu kurz, zu schnell, zu langsam, zu unproduktiv.

Sicher gibt es auch solche Momente: Endlich Ruhe, der Fernseher läuft im „Dauertest“, oder das Fitnessprogramm fordert zu mehr Leistung auf. Entspannung und wirklich zur Ruhe kommen findet hierbei jedoch nicht statt. Der Fernseher reizt mit weiteren Eindrücken, das Fitnessprogramm spornt zu noch mehr Aktivität an.

Die Herausforderung Alltag mit seinen vielen Aktivitäten (Familie, Arbeit, Freizeit usw.) ist täglich von größeren und kleineren Anforderungen an die eigene Person geprägt. Hier zeigt sich der Stress in seinen vielfältigen Formen. Termine, Telefon, Kollegen, Kontakte sollen unter einen Hut gebracht werden, enormer Druck und Zug zur gleichen Zeit. Dann klingelt nur das Telefon, oder ein Windzug lässt Papiere vom Tisch fliegen und Sie reagieren gestresst, wütend, taub, traurig, resigniert, aggressiv überfließend.

Stressreduktion bedeutet, einen Weg zu finden, neue Kraft und Energie aufzunehmen, ohne Anstrengung und ohne weitere belastende Reize.

Lassen Sie sich vor allem Zeit. Nicht jeder Tag ist gleich und aller Anfang ist schwer. Neues auszuprobieren, alte Gewohnheiten zu ändern, benötigt Zeit und Übung.

Vielleicht bedeutet für Sie: Ein Spaziergang in der Natur – Freiheit , einfach nur mit Genuss Musik zu hören – Loslassen, sich mit einem Buch zurücklehnen – Entspannen, im Gartenstuhl liegen und der Natur lauschen – Abschalten. Alle diese Dinge haben etwas gemeinsam…..mit sich selbst zur Ruhe kommen.

Schaffen Sie sich Momente der inneren Ruhe, Gelassenheit, Erholung und  Entspannung für Ausdauer, Konzentration, Lebensfreude, Energie, Kreativität.

Wenn Sie allerdings die Schwelle von „zu viel“ Stress bereits überschritten haben, fällt es unglaublich schwer, bzw. ist es schier unmöglich, die Momente der Ruhe zu Oasen neuer Energieaufnahme werden zu lassen. Dann benötigen Sie Hilfe von außen, um sich wieder selbst von innen helfen zu können.

Wird der Stress zu überwältigend und ist nicht mehr handhabbar, ist der nächste Weg die Inanspruchnahme (Konakt) professioneller therapeutischer Hilfe.

Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie „nur“ gestresst sind, oder bereits körperliche/seelische Erkrankungen vorliegen, sollten Sie sich fachliche Unterstützung holen.

 

Anmerkung:

Der Beitrag erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und soll lediglich einen Abriss des Themas darstellen.

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